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Vom McMaharaja bei McDonald’s bis zum Maharani-Whiskey bei Jack

by - 22 Mrz 2010

Nach 11 ermuedenden Busstunden sind wir in Udaipur angekommen. Gluecklicherweise ist uns direkt Marie, eine Kanadierin, die wir zuvor schon einmal im Zug kennengelernt hatten, ueber den Weg gelaufen. Sie hat uns gleich mit wertvollen Tipps bezueglich Unterkunft und Abendessen versorgt und den Abend gerettet. In Udaipur gibt es viel zu unternehmen: Sarah ist morgens zum Yoga gegangen (Friedrich war noch aufgrund eines verknacksten Knoechels verhindert), abends gings zum traditionellen Tanztheater, zwischendurch haben wir uns ayurvedisch massieren lassen und zu guter Letzt haben wir an einem Kochkurs teilgenommen. Das indische Essen hat uns so gut geschmeckt, dass wir es auch zu Hause originalgetreu nachkochen wollen. Uns ist gar nicht weiter aufgefallen, dass wir uns vier Wochen lang vegetarisch ernaehrt haben, denn die lecker wuerzigen Gemuesegerichte lassen kein Fleisch vermissen. Nur beim Abstecher zu McDonald’s, wo wir aus purer Neugier den McMaharaja Chicken sowie den McAloo Tikki probiert haben, gab’s ein Fleischgericht und eine lohnenswerte Fast Food-Erfahrung! Beim Kochkurs haben uns drei indische Hausfrauen vier leckere Gerichte, darunter Erbsen-Kaese-Curry und Gemuesekroketten mit Tomatencurry mit indischem Fladenbrot, beigebracht.

Kochkurs mit drei indischen Hausfrauen Mutter Paneer, Veg. Kofta, Bundi Raita mit stuffed Paratha

Die Tage in Udaipur verstreichen schneller als einem lieb ist. Gerne waeren wir laenger geblieben, weil wir hier mit den Einheimischen besonders unkompliziert und nett ins Gespraech gekommen sind. So hat uns unser Hotelbesitzer ueberreden wollen, seine Geschaeftspartner zu werden und in seinem Hotel eine der so beliebten German Bakeries zu eroeffnen. Solche Plaene lassen sich leider nicht zwischen Tuer und Angel verwirklichen und wir haben es vorgezogen erstmal weiter nach Jodhpur, in die „blue city“, zu reisen.

Blue City, Jodhpur

In Jodhpur gab es bei unserer Ankunft nach heftigem Gewitter keinen Strom und obendrein ist dann noch unsere Hotelreservierung geplatzt. Nur auf Umwegen haben wir dann noch eine Unterkunft bekommen. Nachdem wir das Zimmer nur mit schwacher Taschenlampe besichtigt hatten, hat uns der Hotelbesitzer „Jack“ erstmal auf einen Chai auf die Dachterrasse seines Hotels „Maharani“ eingeladen. Dort sassen auch schon einige seiner Freunde gemuetlich beisammen. Wir haben uns bis spaet lustig unterhalten, so dass einer seiner Freunde uns fuer den uebernaechsten Abend zur grossen Whiskey-Sause eingeladen hat.

Erst am naechsten Morgen haben wir im Tageslicht festgestellt, dass wir uns im bisher dreckigsten Hotel einquartiert hatten. Das haben wir aber nicht bereut, weil es gleichzeitig auch das bisher liebenswuerdigste Hotel war. Wie verabredet haben wir uns bald wieder alle zum Whiskey-Abend auf der Dachterrasse eingefunden. Friedrich und Sarah wollten es aber nicht uebertreiben, weil sie noch am gleichen Abend um 23h einen Nachtzug nehmen sollten. Nach einigen Runden alkoholischem Nass, diversen indischen Snacks und angeregten Gespraechen, wollte Friedrich die Zugtickets abholen. Da der Zug aber ueberbucht war, wurde unsere Reservierung nicht bestaetigt und die Wartelistentickets ungueltig. Oh nein!! Jack hat uns aber gleich alle Sorgen genommen, indem er – schon gut angetrunken – nach ein paar Telefonaten Tickets fuer den ersten Bus gleich um 5h morgens sowie ein Taxi zum Busbahnhof organisert hat. So hatten wir Glueck im Unglueck, denn nun konnten wir den Abend noch ausgiebig geniessen! 🙂 Spaetestens als wir alle zusammen auf Motorraedern zur naechsten Eisdiele gefahren sind, wollten uns die Freunde ueberzeugen, das Farbenfest „Holi“ mit Ihnen zu feiern. Zu gerne waeren wir dafuer zurueckgekommen, denn das Fest waere gemeinsam mit den Herren bestimmt einmalig geworden!

Wie wir Holi dann verbracht haben, berichten wir, wenn wir die Fotos dazu von unseren Mitfeiernden bekommen..!

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From → India

2 Kommentare
  1. judipuh permalink

    habt ihr denn in Jodhpur auch hosen gekauft 😉

  2. Nette leute!
    Waren die schwache Taschenlampe absicht? 😀

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