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Tauch-Buddies

by - 6 Nov 2009

Alles hatte so schoen angefangen auf Koh Tao: wir haben fuer kleines Geld in einem Bungalow am Hang der einsamen Bucht „Freedom Beach“ uebernachtet. Von unserem Balkon haben wir ueber Kokospalmen hinweg in das tuerkisblaue Wasser geblickt. Abgesehen von ein paar herabfallenden Kokosnuessen hat nichts die Ruhe stoeren koennen (wie uns die Einheimischen gewarnt haben, stellen die herabfallenden Kokosnuesse durchaus eine gewisse Gefahr fuer den Strassenverkehr da 🙂 )

Unser Bungalow

Friedrich vorm Bungalow

Beeindruckt von der artenreichen Unterwasserwelt, haben wir uns fuer einen Tauchkurs angemeldet. Dabei wollten wir unsere Beziehung auf eine neue Ebene bringen und „Tauch-Buddies“ werden, wie man im Fachjargon so schoen sagt. Eigentlich hatten wir ein Topangebot – einen deutschen Tauchlehrer ganz fuer uns allein und dazu auch noch die Unterkunft frei in dem schicken Dive-Resort. Aber nach den ersten Theoriestunden hatte uns der Monsun eingeholt. Anstatt der ueblichen 25m Unterwassersicht herrschten schon beim ersten Tauchgang Sichtverhaeltnisse wie im Baggerloch. Sarah klebte foermlich am Tauchlehrer, der vom trueben Wasser beaengstigend schnell verschluckt wurde. Friedrich hatte Probleme mit seinem Tarierjacket und huepfte wie ein Flummi vom Meeresgrund zur Oberflaeche. Kein Wunder, dass er dabei gleich mehrmals der Gruppe verloren ging. So beschloss unser Lehrer den Tauchgang sowie auch den gesamten Kurs aufrund der widrigen Wetterverhaeltnisse abzubrechen. Zwar wurde dabei dei Kursgebuehr reduziert, aber wir durften die bis dahin kostenlose Unterkunft nun voll fuer alle Tage bezahlen, denn schliesslich sei die Unterkunft nur dann umsonst, wenn man den Kurs auch zu Ende bringe. Alles Murren half nichts und das schicke Zimmer hat erstmal kleines Loch in die Kasse gerissen. Als bleibende Erinnerung haben wir aber noch ein paar verschrammte Beine mit an die Obrflaeche gebracht. Denn die starke Stroemung hat uns ordentlich ueber die harten und scharfkantigen Korallen getrieben. So bleiben wir wohl Tauch-Buddies ohne Lizenz…

Trotz alledem wird uns Koh Tao mit seinen freundlichen Einwohnern in schoener Erinnerung bleiben.

Freedom Beach

Ein besonderes Highlight war hier auch das buddhistische Loykratong-Fest, bei dem die Einheimischen blumengeschmueckte Bananenblatt-Boote (Kratongs) mit Raeucherstaebchen zu Wasser lassen. Es wird gesungen, getanzt und gut gegessen. Mit den Kratongs bittet man Buddha um Glueck und Schutz. Wie uns ein Thai erklaerte, gibt man „for lucky“ etwas von sich mit ins Boot wie ein Stueck Fingernagel oder ein Haar. Wir dachten uns, so eine Portion lucky koennen wir auch gebrauchen und haben ebenfalls einen der kunstvolles Kratongs ins Meer gesetzt.

Lucky waren wir sicherlich schon dabei, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein, denn das Fest findet nur einmal im Jahr statt!

PS: Wenn Ihr sehen wollt, wer uns in Koh Tao kunstfertig bekocht hat, schaut Euch folgendes Video vom crazy pancake man an!

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From → Thailand

7 Kommentare
  1. EElP permalink

    Schade, dass das Tauchen nicht geklappt hat. Aber jetzt wisst Ihr immerhin, was ein Tarierjacket ist. Und wie man lucky kriegt. Ist auf Phuket kein Monsun zu erwarten?

  2. Teddy permalink

    Die Photos sind einmalig ..

  3. Der Monsun war schon auf der Westseite der Kueste und zieht jetzt ueber den Ostn. Wir hoffen so dem Regen zu entkommen. Im Westen, also Phuket und Ko Phi Phi etc beginnt jetzt die Haupsaison. Hier in Phangna merken wir schon die Hitze.

  4. Von dem Pfannkuchenmann kannst Du noch was lernen 😉

  5. Eva permalink

    Cocktail aber mit pfannkuchen

  6. Tom permalink

    Wie geil!!! Der Pancake Man ist ja mal richtig krass!
    Da kriegt man wenigstens noch etwas für sein Geld.
    Die Photos sind fantastisch. Passt bloß auf herab fallende Kokosnüsse auf !

  7. Tom permalink

    Friedrich du hast die Haare schön!

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